Donnerstag, 1. Oktober 2009

Machu Picchu

Mi, 30.9.
endlich - der große Tag ist da - das Highlight dieser Peru-Reise!

Um 4:30 war Tagwache (ich hatte mal wieder eine Hustennacht hinter mir), um 5:10 h starteten wir los - zur Brücke, um dann die ca 400 Höhenmeter, ca 1800 Stufen hinauf zum Eingang zum Machu zu gehen. Anstrengend, aber wir haben es in einer guten Zeit geschafft! um 7:10 h waren wir oben!


Dann mussten wir auf den Guide warten - von dem wir uns allerdings bald wieder verabschiedeten - eine Gruppe mit fast 30 Personen, dazu hatten wir keine Lust. Klaus ging gleich hinauf zur Puerta del Sol - einem unendlich tollen Platz, man hat hier eine gigantische Sicht auf die Steinstadt. Wir anderen 3 spazierten durch die Stadt, begutachteten alle Teile, wie zB die Heilige Mauer, die 3 Fenster, den Opferplatz, das Observatorium, den Heiligen Platz mit dem Kondor usw. Man sieht auch immer wieder hinunter ins Tal zum Urubamba, aber von unten sieht man nicht hinauf. Es war wirklich eine sehr geschützte Stadt. Es gibt viele Geschichten, was der Grund dieser Inka-Stadt war ....
Über 3 Std spazierten wir herum - dann war es so heiß geworden, dass wir uns in den Schatten verzogen, mit traumhafter Sicht auf die Stadt. Zum Sonnentor gingen wir nicht mehr, es war einfach zu heiß. Inzwischen waren auch Unmengen Menschen heroben, auch die Tagestouris aus Cusco waren schon da. Ein Wahnsinn, was sich da tut! Von Ruhe in der Heiligen Stätte der Inkas kein Gedanke!


Wir genossen unseren Aussichtsplatz solange als möglich. Leider mussten wir nämlich schon nach 13 h wieder hinunter - diesmal mit dem Bus - weil Josef den Zug zurück nach Cusco bereits für 15:20 h gebucht hatte.

Kurz was essen, wieder mit Musikbegleitung und rein in den Zug. Die ca 3,5 Std dauernde Fahrt war sehr kurzweilig - abgesehen von der tollen Landschaft - gabs lecker zu trinken und zu speisen (sogar mit Tischtuch!), anschließend eine Tanzvorführung und eine Modenschau ... echt gut gemacht!

Um ca 19 h waren wir in einem Vorort von Cusco angekommen, unsere Abholung klappte wieder und gegen 20 h waren wir wieder in unserem schon bekannten Hotel - nachdem wir uns noch einen Abendtrunk gegönnt hatten. Morgen gehts zurück nach Lima und schon am Nachmittag weite rnach Nazca. Die Pläne hatten sich etwas geändert - wir wollten ursprünglich erst am Freitag nach Nazca und dann weiter auf die Islas Balestras - aber Josef hatte erfahren, dass am Sonntag die Panamerikana gesperrt ist (Autorennen) und wir somit erst Montag zurück könnten. Das geht aber nicht - wir fliegen Montag abend nach Ecuador und Maria heim (für sie ist die Reise dann zu Ende)

Valle sacrada y Aguas Calientes (=Machu Picchu Pueblo)

Di, 29.9.
wir traten in hiking-Streik, wollten aber schon noch die Sehenswürdigkeiten "am Weg" mitnehmen. Also Abfahrt um 9 h, diesmal auf die andere Seite von Cusco, hinein in die Berge. Nicht so hoch wie die letzen beiden Tage und schon schauf die Landschaft etwas anders aus.


1. Stopp: Muray - hier hatten die Inkas eine Agrar-Forschungsstation zur Beobachtung, wie und wo welches Getreide am besten wächst. Beachte man die tollen Stufen ;-)

Dann gings zu den Salinas - auch aus Inka-Zeit - ein riesiges Gelände. Hier kommt ein salzhaltiger Fluss aus den Bergen und es wird das Salz händisch abgebaut - von den Leuten, die hier wohnen.

Dann weiter nach Urubamba, wo wir Mittagessen kriegten und dann gings (endlich) zum Zug nach Aguas Calientes, am Fusse des Machu Picchu. Die Zugfahrt geht immer am heiligen Fluss Urubamba entlang, auch lange parallel zum Inkatrail, der bei km 82 beginnt. Das Wetter war etwas durchwachsen, die Fahrt toll.

In Aguas angekommen - der häßlichsten Stadt überhaupt, nur für Touris gemacht - gleich ins Hotel und dann gleich in die warmen Quellen - herrlich, sogar mit Drink (Pisco sour) am Pool! Dann noch lecker speisen und ab in die Federn, denn am nächsten Tag heißt es bald - ziemlich bald sogar - aufstehen!