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Dienstag, 26. Februar 2008

Ausritt in der Pampa und in den Bergen!!

ich kanns kaum fassen, ich habs wirklich getan! schon klar, richtige reiter werden sich nun denken "na das kann ja wohl gar nicht moeglich sein" - aber es ist wirklich wahr!
ich hatte einen ausflug auf die estancia nibepo aike am lago roca, ca 50 km entfernt von el calafate gebucht, inkl ausritt. dachte schon, sie wuerden mich vergessen, nachdem ich ueber eine stunde auf der tollen terasse vorm hostal gewartet hatte. dann kam ein taxi und wir waren nur zu dritt, ein paar aus venezuela und ich. super! die fahrt auf der staubigen strasse war toll, die landschaft einfach wunderschoen.
angekommen, gabs vom don juan eine erklaerung - die estancia ist eine der aeltesten hier und es werden schafe gezuechtet (die laufen wie die haustiere am campo herum), die wolle wird an beneton verkauft. nach einer staerkung mit kaffee oder mate gings auf zu den pferden. ich dachte, naja, es wird halt so sein wie auf der anderen estancia. jedoch, weit weg davon! wir 3 und sergio (der guide) ritt ca 1,5 stunden mit uns quer durch den campo, zuerst am see entlang und dann rauf und runter, durch kleine baechlein .... und es war echt toll! die pferde sind super tranquillo (gemuetlich), hin und wieder wollten sie etwas schneller laufen, vor allem, die letzten meter vorm stall. eh klar ;-)
ich bin echt stolz auf mich und froh, es gemacht zu haben!!! und wo auch immer, ich werd wieder tun!
nach dem ausritt gabs zur staerkung wieder asado, sehr gut, vom lamm, vom rind und die beruehmten wuerste, mit salat .....
leider gings dann wieder zurueck, der ausblick auf der estancia auf die landschaft, die seen und die gletscher ist phaenomenal!!
zurueck in el calafate hatte ich dann noch ca 3 stunden, bevor mein transfer mich zum flughafen bringen sollte. wir hatten sandsturm ;-) mit total stromausfall, also kein internet ....
also auf, nochmal runter ins centro, a bissal bummeln ...... s gibt echt schoene sachen hier!
der transfer liess wieder eine halbe stunde auf sich warten - lateinamerika, inzwischen bin ich es ja schon wieder gewoehnt, nur wenns um den flug geht, werd ich doch nervoes.
doch der flughafen in el calafate is ja so riesig - hat genau eine andockstation, also 2 gates ;-) demnach gehts schnell. gewogen wird so daumen mal pi (gut fuer mich! das war auch in ushuaia so!)
der flug ging diesmal allerdings auf den internationalen flughafen ezeiza, ca 30 km ausserhalb der stadt - keiner weiss, warum, aber einmal am tag fliegen sie auch diesen flughafen an, nicht den staedtischen. und genau meinen flug hatten sie dazu auserkoren! grundsaetzlich nicht so tragisch, aber ankunft kurz vor mitternacht, ich hatte sehr unruhige, ungute sitznachbarn und die 3 std flug kein auge zu getan. und nach dem erlebnis mit dem taxi als ich hier zum ersten mal ankam, hatten mir meine beiden zimmerkolleginnen in calafate geraten, den tienda leon (collectivo) zu nehmen. ok - der preis war gut, aber es hiess ne 3/4 stunde auf die abfahrt warten. inzwischen war es also 1 h. und dann faehrt bzw rast dieses coll durch die stadt zum hafen, weil dort ist quasi endstation. und von dort steigst in ein anderes coll ein, das bringt dich bis zur haustuer. soweit so gut, es war halt dann ca 2 h morgens, als ich endlich in meinem bett lag. weil die nette crew hier wollte gleich alles ueber calafate wissen ... ich hab sie auf heute vertroestet. immer wenn ich muede bin, fallen mir wenig (spanische!!) worte ein ;-)
so, heut bs.as, aber nur als ziwschenstopp. ich fahr jetz dann nach tigre, ins delta des parana und in der nacht gehts ja nach uruguay.
hab gehoert, zuhause war es super warm am wochenende, freut mich fuer euch! hoffentlich bleibts so, wenn ich wieder da bin - nicht nochmal schnee bestellen, bitte!

Lago Argentino - El Calafate / Patagonia, otra vez

Estoy feliz porque he venido aquí, me gusta mucho! El hostal es uno de los más bonitos donde he estado en mis viajes. Está situado en una colina pequeña con una vista grandiosa sobre el lago.

Porque estaba muy cansada, solamente ví un poco las calles y a la gente ..... después disfruté mi balcón con la vista ... dormí muy bien!

El domingo tomé un bus al glaciar Perito Moreno, más o menos a una hora y media al parque nacional. Primero tomamos un barco, media hora en el lago, entonces nuestra guía nos estaba esperando para hacer treking en el hielo. Paseamos más o menos dos horas por el glaciar .... superimpresionante!

Nunca pensé que lo iba a hacer!! Por fin bebimos whisky en las rocas en medio del glaciar.

Entonces fuímos en bus a los balcones para ver al glaciar - quizás se rompa? Unas partes salieron del agua - superbien para ver y había mucho ruido.


Regresé a El Calafate, cansada, pero por la tarde disfruté una cerveza en el balcón del hostal y la vista hermosa.

El lunes fuí a la estancia nibepo aike para ver la naturaleza .... había sólo una pareja de Venezuela y yo para cabalgar - fue buenísimo ... yo en un caballo, entre las montañas, al lado del lago Roca, a más de una hora y media! entonces comimos bien en la estancia y disfrutamos el campo hasta que tuvimos que regresar a El Calafate.

Por la noche mi vuelo a Buenes Aires saldrá ....

Montag, 25. Februar 2008

Eistrekking am Perito Moreno - wow!!

also der heutige tag war ein traum! i did it!! (don ramon, nach unseren tagen in paine kommt das fast auch auf platz 1) und - es wird diesmal nicht 197 fotos von sonnenauf-/untergaengen geben (natuerlich gibts auch welche, superschoene sogar), sondern diesmal gibts eis also gletscher, gletscher mit mir, ich mit gletscher ;-)
die fahrt - nach einsammeln aller teilnehmer, diesmal total nette leute aus ueberall auf der welt - dauerte ca 1,5 std. der gletscher liegt ca 90 km entfernt von el calafate.

und dann gings schon los mit - wow - ah - schoen - zuerst mit einem boot ca 30 min ueber den lago, dann empfing uns unsere guia und wir wanderten nochmal ca 30 minuten durch den an den gletscher angrenzenden wald. und dann, endlich, es wurde uns beim anziehen der eispickelschuhuntersaetzer geholfen und schon machten wir die ersten etwas wackeligen schritte am eis. ich kam mir vor wie ein pinguin ;-) aufwaerts gehts ja ganz gut, aber abwaerts. ich war immer wieder versucht, in die skifahrstellung zu gehn, falsch! was soll ich sagen, es war einfach genial!! ca 2 std gingen wir auf und ab, ueber spalten usw ..... der kroenende abschluss war ein wisky on the rocks (mit echtem eis) bevor es wieder ganz bergab ging. das wasser schmeckt uebrigens auch super!

dann hatten wir noch ca 1 std zeit, die sonne und das eis zu geniessen beim mitgebrachten lunch, bevor es mit dem boot wieder zurueck ging und dann noch mit dem bus zu den balkonis (verschiedene stellen, wo mal halt nochmal super aussicht hat.

es gab uebrigens so 8 - 10 abstuerze, waehrend wir dort waren. und trotzdem ist der perito moreno der einzige gletsche der welt, der waechst. unvorstellbar!!

INES, danke, dass du mich ueberzeugt hast, das war absolut ein muss!! einfach supertoll!

und - i did it - und weil es so super war, geh ich morgen reiten, am lago .... mal schaun ... ich hab ja meinen schutzengel mit, meine creme und meine haende (und die erfahrung aus brasil) ...

patagonia ist echt schoen, hat nur einen nachteil - es liegt nicht am meer - und der see ist zu kalt zum schwimmen. sonst waers ziemlich perfekt!!

Samstag, 23. Februar 2008

Lago Argentino - Patagonia

wenn man davon absieht, dass ich heut nacht bei den "supernetten" party-feiernden 4 dorm-leuten kaum schlafen konne, weil bis ca 3 h morgens immer einer rein oder raus ging ..... grrrr .... und der flug nach el calafate um 1 std verspaetet abging, etwas turbulent und die stewardessen (dadurch?) ziemlich unkoordiniert waren, ich also umsonst um 5:45 aufstand .... war es echt wert, hierher zu kommen, also nochmals runter nach patagonien zu fliegen!
ich musste zwar schon wieder disktuieren, dass der platz "e" bei 5 sitzen in der reihe, (m)ein fensterplatz ist.... es war in schoener flug, ich fand ihn gar nicht so tubulent wie die besatzung, ausserdem hatten wir super sicht auf die landschaft, echt toll.ich sitz nun in einem der nettesten hostels, i keu ken (heisst es), wo ich je war, auf einem huegel, mit blick ueber den ganzen lago argenino - es ist total warm, hat sicher 20 grad. freu mich schon auf morgen, da gehts mit einem boot zum perito moreno und ich mach die eistrekking-tour auch mit. war grad jausnen in der sonne und mach mich jetz auf in den ort.
fuer montag hab ich noch nicht wirklich den plan - es gibt 2 optionen, mal schaun .... der rueckflug geht eh erst um 20:30h, hab also noch den ganzen tag zeit ...

patagonien gefaellt mir sehr gut, es sieht auf der argentinischen seite noch trockener aus als auf der chilenischen. der wind blaest fast immer und - die leute sind angenehm relaxt! das brauch ich nach der hektischen stadt bs. as.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Ushuaia - en el fin del mundo

La ruta a lo largo de la costa era buenísima. Muchos árboles pequeños, flores y praderas multicolores. Estancias con una pampa gigantesca, muchisimas ovejas, vacas y pocos guanacos.

La naturaleza es similar a la del Paine pero sin montañas.

Tolhuin, el corazón de la isla, un pueblo como en cuento, está situado en el lago Fragnano. El lago tiene 100 km de largo y 10 kms a la redonda. Fue grandioso: el lago, el sol y el agua clara como un cristal.

Tomamos un picnic cerca del lago.
A 100 kms, a lo largo del lago las montañas se van haciendo cada vez más altas - que bueno! Como nuestras montañas.

Llegamos a Ushuaia, la última ciudad en el fin del mundo. Bonito, el hostal también.
Tenemos más o menos 10 grados de temperatura externa, el hostal está demasiado caliente. Dormí con la ventana abierta porqué ne era posible apagar la calefacción.

Paseamos por la calles, comimos, lavamos la ropa ....

El próximo dia, domingo, reservamos una excursión a una isla en velero. ¿Saben?, que me gusta mucho el deporte de vela. Fue muy bonito, hacía un viento de 30 nudos, habia mucho oleaje y estuvimos totalmente mojados.
Cuando estábamos en el velero estaba nevando en las montañas!

Después de cambiarnos nuestra ropa, visitamos el mueso marítimo, la prision (el presidio) - muy interesante - y el museo de Yamana (los indígenas de allí)

El lunes no me sentía bien. Creo que la comida de la noche pasada no me cayó bien, estaba con escalofrio y mi estómago y cabeza me dolían. Pero fuímos en un catamarán sobre el canal Beagle – a 90 kmts - paseamos por la isla de los lobos y comorantes, el faro, la isla de los pingüinos y desembarcamos en la estancia Haberton, la estancia más vieja en la Tierra del Fuego. Hacía mucho frio cuando navegamos pero fue totalmente fascinante. En la estancia hicimos una excursión y después comimos una sopa de la casa.

Ahora hace sol y disfruto la pradera de la Bahia Haberton hasta la llegada de nuestro bus.

En Ushuaia hacía sol y necesitabamos solo una camiseta. Comimos por última vez juntos porqué Wolfgang y Gaby saldrán el próxima día para regresar a Punta Arenas y después a Santiago una semana más.

Mi último día en Ushuaia fue aquí. Hice la mochila, confirmé mi vuelo por la noche y después fuí al parque nacional de Tierra del Fuego. Anoche hubo tormenta pero por la mañana hizo sol también. Me quedé en el parque hasta que empezó a llover. Regresé a Ushuaia.

Había mucho viento! Pero vimos muchos arcos iris, super genial!

Tuve un buen vuelo y ahora estoy en Buenos Aires.

Dienstag, 19. Februar 2008

Sturm in Ushuaia zum Abschied

also heut war wohl irgendwer schlimm?? es geht seit ca 5 h morgens ein unheimlicher sturm! und ich fliege in 2 std nach buenos aires - das wird wohl etwas wackelig werden, aua .....
ich hab hier bei offenem fenster geschlafen, es hat zwar nur 14 grad, laut thermometer, aber es fuehlt sich an wie 25.
ausserdem muss ich sowieso beschwerden, weil ausser ein paar meiner lieben kommt ja gar kein kommentar, kein feedback. wos isn mit euch - wies noch emails in massen kriegt habts, kamen mehr antworten. ihr koennts auch unter mein profil rein gehn, falls ihr meine email-adresse vergessen habt ;-)) jenen die mir immer wieder brav scheiben - DANKE!! irgendwie vermiss ich euch schon bei all dem hier!!
nach dem heutigen abschiedsfruehstueck gings mal wieder ans packen. diesmal wieder warme sachen nach oben! dann flug rueckbestaetigen (das macht man hier noch) und dann machte ich mich mit dem collectivo auf den weg in den nationalpark, ca 20 km westlich von ush, richtung chile. nach unseren tollen erlebnissen und eindrucken in paine ist das hier gar nix. schon schoene landschaft, aber eng im vergleich zur unendlichen weite in paine. ausserem wechselt das wetter hier nahezu stuendlich, ich wurde zum abschied noch schoen nass. hab dann meine wanderung abgebrochen, ein collectivo gestoppt und mich zum camp mitnehmen lassen, damit ich mich mit kaffee und (fast oesterr.) apfelkuchen staerken konnte. mein picknick am lago roca musste ich leider wegen regen abbrechen. doch dafuer gabs mal wieder einen wunderschoenen regenbogen ueber dem beagle!
zurueck in ush - es blies immer noch irrer wind - no a bissal rumspazieren, natuerlich zog es mich magnetisch wieder in ein paar shops rein.
uebrigens, der sprit is total billig in argentinien! die chilenen fahren rueber zum tanken, hams uns erzaehlt. um 51 pesos (gut 10 euro) ham ma unserem fiat wieder voll getankt!
und, ich weiss jetz warum so viele argentinier aus dem norden nach feuerland gehn - weil es hier einfach tranquilo is!! kann ich unterschreiben!! es war wirklich wert, hier ans ende der welt zu kommen! wenn man von den turi-schwaermen absieht, die taeglich mit einem kreuzfahrtschiff hier angekarrt werden.
in gut 2 std geht nun mein flieger. kurz nach mitternacht komm ich in buenos aires an und dann hoff ich, es gibt ein gscheites taxi in das centro zu meinem hostal. diesmal hab ich wieder ein einzelzimmer, kann also morgen vermutlich ausschlafen ..... und dann .... no se, voy a ver ....

Montag, 18. Februar 2008

Estancia Haberton - die aelteste Estancia auf Feuerland

Heut hiess es, ab auf einen grossen Catamaran - wir fuhren insgesamt ca 3 Stunden = 90 km den Beagle entlang, bis fast raus zur Muendung. Also dem Kap wieder sehr nahe!!
Unterwegs stoppten wir bei der Isla de los lobos (wieder - aber heute waren noch mehr Cormorane da und die Seeloewen tanzten regelrecht herum, toll), dann zum Leuchtturm des Canals, vorbei an Puerto Williams (auf der chilenischen Seite) und schliesslich zu der Pinguin-Kolonie. Wir kamen wieder bis ganz nahe ran, unendlich viele kleine suesse Pingis spielten und tanzten da vor uns herum. Einer suesser wie der andere, wenige junge mit Federn, fast alle hatten schon ihren "Neopren-Anzug" an.
Die Fahrt war sehr schoen, aber a...kalt! Heute hatte ich Haube und Stirnband auf und alles, was ich mit hatte angezogen und trotzdem war mir nicht wirklich warm.
Dann legten wir an in der Bahia Haberton. Die Estancia wurde von einem der Missionare gegruendet - diesmal ein netter, der nicht dafuer sorgte, dass die Ureinwohner ausgerottet wurden. Wir hatten eine tolle Fuehrung von Santiago durch die ganze Farm. Bis vor ca 10 Jahren war es eine Schaffarm, dann gingen innerhalb weniger Jahre alle Schafe ein und die 4. Generation des Gruenders lebt nun vom Tourismus. Wir speisten leckere Suppe des Hauses und natuerlich einen Kuchen. Dann hatten wir noch ca 1/2 Stunde Zeit, bevor es mit einem Bus zurueck nach Ushuaia gehen sollte, 95 km, die Haelfte auf Sandstrassen! Meinem Magen und Kopf ging es nun endlich wieder ziemlich gut, ich legte mich in die Sonne - inzwischen war sie wieder so intensiv da - und pennte etwas. Bis ich ganz aufgeregt geweckt wurde "der Bus ist da" ..... Meintwegen haetten sie mich schon dort vergessen koennen ;-)
Zurueck in Ush war es inzwischen so heiss, dass wir im TShirt rumliefen, etwas einkaufen fuer morgen unterwegs und dann zurueck ins Hostel. Gleich gehts zum Essen - hoffentlich heute besser! Heute steht jedenfalls Lamm am Speiseplan und ein Abschiedsdrink.
Ab morgen beginnt der 4. und letzte Teil meiner Reise - die Schrammels fahren morgen mit dem Auto zurueck und ich fliege abends nach Buenos Aires.
Was ich morgen mache, weiss ich momentan noch nicht, mal schaun ...... ihr werdet es erfahren, hehe

Segeln im Beagle Canal - 30 Knoten!

unser ausflug gestern war spitzenklasse (wenn man davon absieht, dass er nicht ums kap ging und leider nicht mit meinem lieblingsskipper, hehe)
morgens war der beagle glatt wie nix, um 9:30 gings los, 7 personen und 2 mann (echt nette) crew. ca 1 std. motorn, weil ja ohne wind ..... dann machten wir stopp auf einer unbewohnten insel. wir mussten ueber felsen und seile vom boot auf die insel klettern, die erste herausforderung! man bedenke, wir waren ja angezogen wie zum skifahren. dicker anorak, gefuetterte regenhose, treckingschuhe, haube etc. die muehe hatte sich auf alle faelle gelohnt! wir spazierten ueber die insel, kriegten alles erklaert was da so waechst oder sich bewegt ... kamen einer kormoran kolonie total nahe ... und der ausblick von der spitze der insel, sagenhaft! wir kosteten "gemuese des meeres" = seegras - schmeckt lecker!
dann gings zurueck, die beiden bereiteten schon das grosssegel vor - jaaaaaa ... inzwischen war es naemlich etwas windig geworden. beim plaudern mit den beiden erfuhr, dass die noch nie ums kap gesegent sind, aber unbedingt wollten, aber ...... naja, irgendwann!! zuerst gings noch zu einer insel mit unendlich vielen seeloewen und kormoranen, wir kamen wieder total nahe ran.
und dann - endlich - auf gings, schraeglage und das wasser spritze uns voll. wir segelten insgesamt zwar nur ca 1 std. doch es war wirklich super. endlich wieder in einem gscheiten segelboot zu sitzen und das wasser zu fuehlen. auch wenn es nur 7 (!!) grad hat, an land hatte es 8 ;-) nach ca 20 minuten waren wir ganz schoen nass geworden und die meisten gingen unter deck. noe, ich nicht, eh klar! was eine echte seglerin ist ..... inzwischen hatte der wind ca 30 knoten erreicht (erzaehlte mir der skipper), das segel war etwas gerefft worden und das vorsegel wieder eingezogen .... und das war wirklich nicht mehr ohne, aber superschoen!
ev - deine jacke ist superdicht! nur vorne gings irgendwo durch, jedenfalls war mein tshirt etwas nass. die schuhe waren total nass, die handschuhe fuehlten sich heut auch etwas komisch an, etwas steif vom salz.
als wir zurueck waren, sahen wir auf den bergen gleich hinter ushuaia frischen schnee!!!!
zurueck ins hostel, umziehen und raus - inzwischen war die sonne wieder da!

Weiter gings im Programm: Das Maritim Museum und das alte Gefaengnis. Dazu gabs jede Menge geschichtlicher Hintergruende (die erspar ich euch hier, die gibts dann bei der foto-session, grins)
Dann mussten wir in der Laguna Verde heisse Schokolade kosten (wir hatten einen Gutschein bekommen, hihi) und gestaerkt gings weiter ins Yamana Museum (die Ureinwohner aus diesem Gebiet). Sehr interessant, aber drinnen roch es etwas streng und ich musste frueher raus - komisch.
Dann gings zum Essen - der Hunger war inzwischen riesengross. Gleich bei uns ums Eck ist ein "All you can eat" um 39 arg. Pesos (ca 7 Euro). Es war nicht so toll und ich hatte heute morgen noch einen komischen Magen. Alles war irgendwie nicht warm und schmeckte aehnlich. Vor allem meine kleinen Lieblingsfische (aus Brasilien, Markus wie hiessen die?) waren kalt - da sind die gar nicht gut!
Jedenfalls schwaechelte ich nach dem Essen total und verabschiedete mich um 21 h - ja, wirklich - und ging ins Traumland.

Sonntag, 17. Februar 2008

Ushuaia - das Ende der Welt?

Heut war schon um 7:30 h Tagwache, wir wollten uns bald auf den Weg ans Ende der Welt machen ... auf nach Ushuaia! Ausserdem regnete es und das war ja nicht gerade das Wetter, das wir bestellt hatten. Zuerst hiess es: ca 115 km bis Tolhuin am Lage Fragnano. Wir hatten gehoert, dass der Ort und der See wie im Maerchen sein sollten.
Die Fahrt entlang der Kueste war sehr abwechslungsreich, ploetzlich gab es wieder Baeume, Blumen, vor allem Margariten, bunte Graeser, Baeche - wie auf dem Weg nach Paine aber ohne Berge. Immer wieder Erdgas Fundstellen und riesige Estancias mit unvorstellbar weitem Areal, unendlicher Weite, viele Schafe und Rinder, wenig Guanacus. Viel weniger trocken als im noerdlichen Teil von Feuerland.
Nach ca 100 km wurden die Baeume ploetzlich hoeher und die ersten Berge kamen in Sicht.

Tolhuin - la corazon de la isla? Nachdem wir die Zufahrt zum Ort nicht gefunden hatten, nahmen wir den Weg am Ufer entlang. Der See - wirklich wie im Maerchen! Attersee, aber ohne ein einziges Haus rundherum!! Kaum vorstellbar oder? Eine irre Stimmung - der See, kristallklares Wasser, die Wolken, spaeter die Sonne und schneebedeckte Berge. Tolhuin liegt etwa 300 m hoch, aber die Berge rundherum sind zwischen 1200 und 1600 m hoch.
Auf Umwegen kamen wir dann auch in den Ort und auch der - wirklich zuckersuess! Klein, kuschelig, nette Leute .... wir fanden eine Panaderia (Baeckerei) in der gibts alles, angefangen von natuerlich Brot und Baeckereien einen superleckeren Kaffee, alles was ein Ramschlladen sonst auch hat und ein Vogelvoliere mit Tucans und einem Ara, Wir genossen den Kaffee und kamen vor lauter Staunen nicht mehr nach. Wir hatten ein Picknich irgendwo am See geplant - inzwischen regnete es ja nicht mehr und meine Alu-Unterlage hatte ich ja noch nicht irgendwo "vergessen" ..... es war toll, richtig gemuetlich und schoen.
Dann gings weiter dem See entlang, immer hoeher in die Berge hinauf - noch ca 100 km bis Ushuaia. Ploetzlich ein weiterer See - Lage escondido (der versteckte See) - noch schoener aber total unzugaenglich, am Ufer rundherum nur Wald.
Weiter gings hinauf in die Berge - irgendwie wie in den Dolomiten. Die Landschaft wurde immer schoener, gruener ....
Um 14:30 h waren wir am Ende der Welt gelandet - Ushuaia. Unsere Hosteria Alakaluf liegt nur 1 Strasse vom Beagle Canal entfernt (diesmal stimmte der Plan!) und nachdem wir unsere Sachen aufs Zimmer geworfen hatten - das Hostal ist echt nett, aber total ueberheizt. Ich werde wohl bei offenem Fenster schlafen muessen und Beagle Luft einatmen ..... - gings auch schon auf, den Ort erkunden. Kein Vergleich mit Rio Verde, viele Touris und viel Leben auf den Strassen. Bzw eigentlich spielt sich alles auf der einen Strasse St. Martin ab.
Touri-Laden anschaun und a bissal shoppen - es gibt nette Sachen, aber wer wird die zuhause anziehn? Dann ueberlegten wir uns bei einem wirklich guten Kaffee, was wir die naechsten beiden Tage anstellen koennten, denn es hatte sich leider als wahr herausgestellt: Das Kap Horn geht sich einfach nicht aus in den drei Tagen, leider leider leider!!!!
Also beschlossen wir morgen segeln zu gehn (da bin ich ja gespannt) - jedenfalls muessen wir uns sehr warm anziehen, sagte man uns. Ich hab mich uebrigens in dem Kiosk fast ne 1/2 Std. mit drei jungen Leuten perfekt unterhalten, ueber alles moegliche und bekam dann auch Mate (DER Tee hier, ein Zeichen der Freundschaft) angeboten. Und uebermorgen gibts eine Schifffahrt im Beagle Canal mit allen moeglichen Sehenswuerdigkeiten am Weg, im Wasser und am Land. Auch zu den Yamanas (Ureinwohner) gehts ..... vamos a ver.
Fuer Dienstag bleibt dann noch ev der Zug am Ende der Welt in den Nationalpark, kombiniert mit einer Trecking Tour. Die Schrammels fahren am Montag frueh wieder retour Richtung Porvenir und setzen dort ueber nach Punta Arenas. Mein Flug geht am Dienstag abend nach Buenos Aires. Mal schaun ....

Tierre del Fuego - Rio Grande

Punta Arenas nos ha despedido con sol y una buena vista sobre la ciudad y el mar de Magellan. Fuímos a Punta Delgada para tomar el barco a Tierra del Fuego. La naturaleza no cambia al principio, luego se va poniendo seca, no hay árboles, ni flores, hay muchas ovejas y supergrandes estancias.

Cerro Sombrero, la pequeña ciudad donde Ramón se despertó fue nuestra primera estación. Después la carretera estaba seca y sin asfalto hasta la frontera en San Sebstaian, de Chile / Argentinia, más o menos a 170 kms.

La frontera entre Chile y Argentina tiene unos 14 km, vemos muchísimas vacas.

En Argentinia la carretera estaba asfaltada.
Luego de 80 km llegamos a Rio Grande, una ciudad situada en el Atlántico, muy rara, sin vida, pocas tiendas y restaurantes. Como la gente no existe allí, nuestro hotel estaba bien y barato.

El próximo día respiramos un poco, paseamos a través de la ciudad, buscamos algo para comer (fue dificil!), fuímos a la desembocadura de Rio Grande en el mar. El rio está totalmente seco allí porque el mundo se está calentando, me dijo un hombre a quien yo pregunté.

Visitamos una mision Salesiana y un museo - muy interesante.

Hoy fuímos al camino a Ushuaia.

Después de más o menos 120 km hicimos una pausa en el lago Fragnano y en Tolhuin una ciudad pequeña y muy linda. Hicimos picnic y entonces continuamos hasta Ushuaia a 100 kmts. Ahora estamos en el fin del mundo!

Freitag, 15. Februar 2008

Feuerland - Rio Grande (schon Argentinien)

Punta Arenas hat uns mit Sonnenschein verabschiedet, wir genossen noch ein leckeres Fruehstueck im Estancia und dann einen tollen Blick ueber die Stadt und die Magellanstrasse.
Gegen 10 h machten wir uns auf den Weg nach NO, Punta Delgada, um dort die kurze Faehre auf die Insel Feuerland zu nehmen. Bei Porvenir, gleich gegenueber PA, gibts auch eine, die faehrt aber 3 Stunden und man kommt schon quasi in der Mitte von Feuerland an. Das wollten wir aber nicht.
An der Strasse entlang der Grenze von Argentinien und Chile wird auch gewarnt, dass es Mienenfelder gibt. Die Pampa flimmerte, es war relativ warm.
Mit der Faehre um 12:30 h setzten wir ueber, bei ziemlich ruhigem Seegang, und kurz vor 13 h beruehrten unsere Fuesse zum ersten Mal Feuerland, la Tierra del Fuego.
Zuerst sieht die Pampa ziemlich aehnlich aus wie auf der Halbinsel wo Punta Arenas liegt. Wir sahen wieder viele Guanacos, verschiedenste Voegel, aber keine Nandus. Die hatten wohl nie die Magellanstrasse ueberquert, leider. Es gibt kaum Haeuser und wenn dann Estancias mit riesig viel Grund rundherum, Millionen Schafe, Gauchos, Hunde .... Im Meer und auch am Land unzaehlige Oelturme.
Gegen 14 h erreichten wir Cerro Sombrero, den Ort, wo Ramon aufgewachsen war (bis herher war die Strasse realtiv ok, grossteils asphaltiert - aber dann ..... nur mehr Schotterpiste). Sein Vater arbeitete damals fuer die Oelfirma. Der Ort ist nahezu ausgestorben, ganz wenig Haeuser, eine Tankstelle, aber ein Krankenhaus, natuerlich eine Kirche und eine Schule ....
Dann veraendert sich die Landschaft etwas, wird trockener, wilder, etwas huegeliger - es gibt keine Baeume, fast keine Blumen mehr.

Um 16 h erreichten wir die chilenische Grenze, San Sebastian - die Formulitaeten waren schnell erledigt, die Chilenen sind ziemlich locker drauf, und weiter gings. Ca 14 km Niemandsland, 1/2 Std Fahrtzeit, und schon - endlich - die ersten Rinder.
Die Grenzstation auf der argentinischen Seite heisst auch San Sebastian. Hier gings sehr viel genauer ab, sogar Kofferraum-Kontrolle. Keine Einfuhr von Obst und Milchprodukten! (Wir schmuggelten 2 Nektarinen ;-))
Zeitumstellung - Argentinien hat eine Stunde weniger zu uns, also Uhren 1 Std vorstellen.

Noch 80 km bis Rio Grande, nun aber wieder auf Asphalt.
Gegen 19 h (also wirklich 8 Stunden Fahrt fuer gut 400 km) waren wir dann da, Rio Grande, der groessten Stadt auf Feuerland, mit ca 52000 Einwohner. Wir haben total Glueck mitn Wetter, es is sonnig und relativ wenig Wind. Gestern san ma im T-Shirt rumglaufn ....
Das Hotel (diesmal richtig feudal - 3-er Zimmer, 11 Euro pax, aber sehr nett und gerauemig) liegt zwar an einer Durchzugsstrasse - aber wenn ich mal schlaf, dann kannst mich weg tragen ;-))

Die Stadt hat null Flair, komisch. Macht irgendwie einen leb- und lieblosen Eindruck. Die Schaufenster sind lieblos dekoriert, es gibt kaum Cafes oder gar Restaurants, keine Ahnung, warum. Wenig Geschaefte, wenn dann nur Gewand, Spielzeug und Sportsachen, alles nicht wirklich billig. Aber ueberall zwischen den breiten Strassen gibts so komische Gebilde aus Beton und Roehren - keine Ahnung, was der Stadtbauer sich dabei gedacht hatte. Die Stadt gibts uebrigens erst seit ca 1930.
Wir brauchten 6 Bankautomaten, bis wir endlich zu Geld kamen. Alle waren leer - und das in der Bankenstrasse, am Abend!?

Morgen gehts dann weiter nach Ushuaia. Der heutige Tag ist eher gemaechlich, ein Ausruhtag. Ramon meinte auch, wir brauchen das nach der gestrigen Fahrt. Die war aber auch echt anstrengend - nicht nur fuer den Fahrer (Wolfgang), der auch auf den Schotterstrassen nicht grad langsam unterwegs war. Fotostopps loesten immer eine riesige Staubwolke aus ;-)) - auch die Pipi-Pause neben einer Oelfirma.

Heute hiess es also etwas laenger schlafen, gemuetlich fruehstuecken und dann? In der Naehe gibt es eine Mission der Salesianer, mit einem Museum - auf gehts, anschaun. Ist sehr interessant, s gibt vieles ueber die Selk-nam, die Haus und die Yaman, alles Ureinwohner, Nomaden, hier auf Feuerland, die bis zu Beginn des XX Jahrhunderts hier gelebt haben.
Der Strand zum Atlantik ist total flach, es geht endlos lang auf Sand hinein. Erinnert mich ein bisschen an den Strand in Refice, Brasilien, nur das Riff fehlt und das Meer hat eine dunklere Farbe - ja, und es ist natuerlich kaelter.
Die Haeuser hier sind arg, fast nur aus Holz (so Pressplatten), drueber Wellblech und das wars, kaum Ziegel oder gar Beton. Es scheint keine Vorschriften zu geben, die bauen da irgendwie und irgendwas.
Wir fuhren bis an die Muendung des Rio Grande ins Meer und waren schockiert. Wir spazierten auf einer Sandbank dazwischen, endlos lang. Der Rio ist fast trocken! Die Steege stehen ca 3 m hoch im Leeren - warum nur? Globale Erwaermung oder Sommerzeit? (Spaeter dazu mehr).
Hunger - wir mussten was essen gehn, in einer Bar, kein Resti in Sicht, aber es war sehr lecker und billig! Menu diario (Rindsgulasch mit Nudeln und Kaese, interessante Mischung aber sehr gschmackig), Bier und als Abschluss Cafe Cubean (mit Rum und Schlag, hmmmmmm) und das ganze fuer 31 argent.Pesoss = ca 7 Euro). Wir ham uns schon wieder umgewoehnt mit der Waehrung.
Anschliessend bin ich noch lange alleine rumspaziert, den Strand entlang, durch die Strassen. Die Schrammels gingen Karten schreiben und relaxen.
Die Leute hier sind sehr freundlich, nur beim Auto fahren sind sie arg - total wild und blitzschnell.
Ich bin uebrigens ziemlich stolz auf mich!! Ich kann mich in spanisch schon ganz gut unterhalten inzwischen!! Ja, wirklich! Ich hab schon 2,5 Sticks (von 4) voll mit Fotos und mir halt ueberlegt, auf CD brennen zu lassen, damit ich wieder uneingeschraenkt fotographieren kann. Und in dem Shop hab ich mich dem netten Verkaeufer ueber den trockenen Rio unterhalten. Er meinte, von Jahr zu Jahr hat er weniger Wasser, auch das Meer geht zurueck - globale Erwaermung. Die Fische werden auch immer weniger. Es ist eine Schande!

So, das wars nun aus Rio Grande. Weiter gehts dann aus Ushuaia, der suedlichsten Stadt der Welt, el fin del mundo.
Hier gibts mehr Infos zu Rio Grande, hab ich grad gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rio_Grande_%28Argentinien%29

Donnerstag, 14. Februar 2008

Las torres del Paine y los animales - despedida de este region

Los cuernos, las torres, los lagos - superbonitos! En nuestro viaje a las torres del Paine tuvimos una impresión totalmente indescriptible, la naturaleza siempre cambia en la ruta de Punta Arenas a Puerto Natales y después a las torres. Primero una pampa con prados multicolores, más tarde las montañas lejanas y cerca la careterra. En el parque estuvimos totalmente tranquilos disfrutando la naturaleza, la flora y la fauna. Las montañas, las lagos en colores diferentes, de azul a verde. Los animales al lado del camino eran: zorros, guanacos, flamingos, ñandus, zorrillos y muchos cóndores, naturalmente vacas, ovejas y caballos también. El tiempo cambió también muchas veces al dia: hacía sol, después mucho viento y entonces se ponía a llover.

En nuestra primera cena en el campo del camping estuvimos asando un cordero a la parrilla, superico! Por la noche llovió mucho pero nuestras carpas nos protegieron. Al otro dia fuímos al lago Grey, paseamos por un banco de arena y después desde un mirador vimos al glaciar Grey, muy impresionante!

El próximo día hicimos una caminata a las torres, hicimos picnic y nadamos en un lago en las montañas. Tuvimos mucha suerte, ya que hizo mucho calor y otra vez tuvimos quemaduras del sol. El campo del camping está situado en el lago Pehoe, enfrente de las cuernos grandes, que se llaman estas montañas, una vista superbuena. No queríamos irnos de esta región maravillosa.

Regresamos a Punta Arenas y de ahí fuímos a Pingüinera, visitamos los pingüinos en su camino al mar. Nos encanta verlos. Hacía sol y no había viento, la naturaleza es com un milagro aquí en La Patagonia.

Mañana saldremos a Tierra del Fuego, tengo mucha curiosidad sobre lo que nos espera allí. Ramón y Lilli se despidieron porqué van a ir a Tierra del Fuego también, pero sin nosotros, para pescar allí. Fue un buen tiempo, me encantó mucho haber hecho este viaje. Nosotros (Gaby, Wolfgang y yo) llegamos al sur del mundo.

Die Reise der Pinguine - das Ende des 2. Teils dieser Reise ;-(

Heut gab es unseren letzten Gruppenausflug zu 5. Wir fuhren zur Pinguinera, eine Bucht voller Pinguine, ca 60 km von Punta Arenas entfernt. Zuerst mal wieder die Strassen, holprig, Schlagloecher (Don Ramon fand wieder fast alle und wir hatten oft eine Schuettelmassage, herrlich!), die Landschaft wunderschoen - endlose lebendige Pampa! Heute sahen wir auch Flamingos, dafuer fast keine Nandus. So was banales wie Kuehe und Schafe loest grad nur mehr Schmunzeln aus. Aber die haben Platz, unendlich ..... Und dann am Meer bzw an der Magellanstrasse trafen wir auf die Pinguinkolonie: Wir sahen ihnen lange zu beim Wandern von ihren Erdloechern zum Meer. Im Februar verlieren die Jungen ihre Federn und machen ihre erste Wanderung zum Meer - also genau rechtzeitig. Es war total nett, denen zuzuschaun ... und sie machten einen froehlichen Eidruck, sie schwammen und tauchten und sprangen rum im eiskalten Wasser - einfach lustig und schoen anauschaun. Leider hab ich wieder vergessen, wie weit sie springen und wie tief sie tauchen. Und im Maerz verlassen sie die Kolonie und schwimmen durch die Magellanstrasse Richtung Argentinien bzw Brasilien um dann im September wieder hierher zurueck zu kehren.
Wir hatten Glueck, gestern waren ca 600 Turis von einem Antarktis-Kreuzfahrtschiff da und heute kaum jemand ausser uns. Die Pingis haben sich sicherlich auch gefreut. Und es war sonnig!! Kein Wind - kaum zu glauben!

Zurueck in PA gabs dann noch ein Abschiedsessen - denn ab morgen sind wir nur mehr zu dritt unterwegs. Lilli und Ramon werden mit Bruder und Schwaegerin weiter reisen und fischen fahren, zwar auch nach Feuerland - aber halt ohne uns ;-(( Es war superschoen mit den beiden!! Danke auch an dieser Stelle, Don Ramon und Donna Lilli fuer alles!!!!!!!!!!!!!!!!
Nach dem Essen hat es mich heut auch erwischt - das naechste Clo kam fast zu spaet .... gerade noch geschafft ... ich tippe auf die feurige Aji-Sauce oder die Avocados, no se - egal. Der Husten ist auch staerker geworden .... kein Wunder, warm kalt, windig .....
In unserem Hostal La Estancia hat es uns sehr gut gefallen.
Ueberhaupt sind die Leute alle total nett hier und hilfsbereit ......

Uebrigens, Punta Arenas hat "nur" eine einzige richtige Einkaufsstrasse - die Shops sind halt ziemlich fuer die Turis - und alle jungen Leute der Stadt bummeln hier entlang. Nicht nur heut, am Vorabend zum Valentinstag. Ach ja, als wir vor unserer Tour nach Paine hier waren, war ich am Abend noch alleine am Strand unten ... bis ich auf eine Grupper junger Leute traf, deren "Ofenplatz" ich offensichtlich gestoert hatte. Keine Angst, aber ich hab doch lieber das Feld geraeumt.

Und noch was habe ich vergessen: Am Flug von Santiago nach PA konnten wir die leuchtende Lavaspur des Vulkans Osorno sehen - alle die (nicht wie ich) schliefen. Der Pilot machte extra drauf aufmerksam und schon stuermten alle Leute auf die eine Seite wo es zu sehen war. Ich hab nix mitgekriegt. Ich hatte mich so auf "schlafen im Flieger, die Nacht hat nur ca 3 Stunden" eingestellt und so was wichtiges verpennt - tztztzt


Ab morgen gehts also Richtung Argentinien - Feuerland "gehoert" ja Chile und Argentinien. Zuerst fahren wir einige km oestlich hoch (ich weiss den Ort nicht mehr), setzen dann mit der Faehre ueber und fahren uber Cerro Sombrero (dort hat Ramon auch gelebt, frueher) weiter nach Rio Grande, das liegt schon in Argentinien. Dort sind wir wieder 2 Naechte und dann gehts nach Ushuaia - der suedlichsten Stadt der Welt ...... Bin gespannt ......

Mittwoch, 13. Februar 2008

ein paar Gedanken ....

Chilenische Gastfreundschaft: Als wir im Torre waren, wollte ich mit Heike tel - keinerlei Moeglichkeit. Ok, auf zur Suche nach Internet, nada! Was nun? Ich hatte versprochen .... auf unserer Fahrt zum Lago Grey setzte mich Ramon kurz bei der Administration des Parks ab und ich fragte mich halt so durch. Ja, haette ich einen Lapi, koennte ich sofort .... hab ich aber nicht mit, hehe. Telefonleitung = tot! Super ..... ploetzlich kam ein netter Parkwaechter (wirklich interessanter Mann) mit seinem Lapi, reichte ihn mir mit den (natuerlich spanischen) Worten "ich kann, solange ich will, ins internet ......" also kurz ne mail und ich war happy. Dann fragte ich "cuanta costa"? und er "nada, cuando esta bien para su, esta bien para mi!" (Also wenns gut fuer mich is, is es das auch fuer ihn" - Ich war platt und sprachlos (das heisst was, wie wir wissen).

Fotos: Ramon ist ein leidenschaftlicher Fotograf, vorallem Blumen, Tiere und Landschaft. Der Kofferraum unseres Pathfinder war bis auf den letzten Winkel ausgenuetzt. Somit mussten wir (meist Lilli) immer die Kopfstuetzen abmontieren um am leichtesten zu seiner Fototasche zu kommen. Ich bin schon sehr neugierig auf seine Fotos!

Auf der Fahrt zu den Torres kamen wir zu einer Stelle, wo sich uns unzaehlige Condors zeigten, irgendwer hatte (vermutlich fuer die Touris) denen ein Aas hingelegt .... es war super, denen zuzuschauen. Genial, wie diese Riesenvoegel die Thermik ausnuetzen und schwebend in die Luefte steigen.

Tankstelle in der Pampa: Da wirds ein Foto geben - einzigartig! Also eine Holzhuette mit einem kleinen Tuerl, da kommt eine Art Zapfhahn raus und wennst Glueck hast, daraus auch Benzin. Natuerlich sind die Preise fuer Sprit 1,5 x bzw im Park doppelt so hoch wie "heraussen".

Hostels: Irgendwie hab ich auf dieser Reise etwas andere Hostels als bisher. Schoene, meist kleine, sehr nette und saubere, schon meist mit dorms (4 Personen im Zimmer), teilweise gar keine Stockbetten und super leckeres Fruehstueck! Die Preise bewegen sich so zwischen 7500 und 10000 chil.Pesos (also 10 - 13 Euro).

So, das wars wieder .... es geht gleich los zu den Pinguinen .....
Den spanischen Text muss ich auch noch schreiben ..... Urlaubsstress, hehe

Torres del Paine - unbeschreiblich schoene Natur!

Also dieser Ausflug in die Torres war bis jetzt absolut DER Hoehepunkt!

Die Anreise von Punta Arenas ueber Punta Natales in den Nationalpark ist zwar nur ca 450 km, dauert aber gut 6 Stunden. Die Landschaft veraendert sich total, zuerst flach, Pampa, aber schoene bunte Wiesen, spaeter kommen die Berge dazu. Die Strassen sind die letzten ca 100 km der Wahnsinn, Schotter, kurvig aber immer wieder entlang wunderwunderschoener Natur. Neben der Strasse sahen wir unzaehlinge Nandus (das waren ubrigens keine Emus sondern Nandus, gleich am ersten Tag hier in PA), Guanacus, Fuechse, Pumas, viele viele Condors (keine Ahnung, ob die Mehrzahl stimmt) unzaehlige Kaninchen - so was "alltaegliches" wie Kuehe, Schafe etc rechneten wir gar nicht mehr mit!). Zwischen den Bergen, zwischen Lagunen, Fluessen und Seen in allen Farben, die man sich nur vorstellen kann. Einfach wunderschoen!
Der Campingplatz am Lage Pehoe ist auch sehr schoen angelegt, unsere Zelte standen reltiv geschuetzt. Allerdings erwartete uns der erste Abend mit Regenguessen ohne Ende, dass wir bzw Ramon fast das Grillfeuer nicht in Gang bringen konnte. Lilli fand dann eine Art Abdeckung ueber den Grillplatz und schon konnte Don Ramon nix mehr erschuettern und unser Lamm grillte vor sich hin - es war echt lecker!!! Mit Tomaten, Avocados, Kartoffel und noch so einigem .... natuerlich nicht zu vergessen genug chilenischer Rotwein!!

Es war nicht wirklich kalt in der Nacht, aber manchmal dachte ich schon, das Zelt mitsamt mir hebt nun bald ab. Nix passiert ..... Nach dem Fruestuck am Morgen (selbst gemacht, natuerlich) gings dann auf - Benzinsuche. Die Wege hier im Park sind teilweise sehr weit von einem interessanten Punkt zum anderen und da wir leider leider nicht allzu lange hier blieben ..... brauchten wir tagsueber teilweise das Auto. Es ist naemlich hier nicht sicher, ob es immer noch eine Tankstelle gibt und schon gar nicht, ob es dort dann auch Benzin gibt und wieviel! Es war spannend!! Jeden Tag wieder das gleiche Spiel ;-)
Lilli war inzwischen mehr krank geworden, so machten wir uns am 1. Tag nur zu 4. auf zum Lago Grey - einem Gletschersee, natuerlich mit Gletscher. Morgens bei Regen weggefahren, kam gerade rechtzeitig am Lago Grey die Sonne heraus und verbrannte uns teilweise ganz schoen. Wolfi schenkte seine Kappe dem Wasser (der Wind hatte Lust danach) und hat sich einen irren Sonnenbrand aufgerissen. Ich musste auch schon nach kurzem all meine Regensachen ausziehen, denn ich fuehlte mich als sein ich in einer Sauna. Wir wanderten so ca 3 Std, u.a. etwa 15 Minuten uber eine Sandbank im Gletschersee, wo der Wind so geblasen hatte, dass wir kaum vorwaerts kamen. Aber es hatte sich absolut gelohnt! Eine Ia Aussicht, Flora und Fauna unbeschreiblich schoen!
Wir waren ziemlich lange unterwegs und abends wurde wieder gegrillt - lecker!! Die Schrammels schliefen nicht am Campingplatz und verpassten daher leider immer einen Teil des gemuetlichen Abends. Bahnanza (mein neuestes Lieblings-Kartenspiel) war leider nicht moeglich, der Wind haette alle Karten verblasen. Ein Abendspaziergang am See, die Cuernos (Hoerner) in immer wieder sich veraenderndem Licht ..... einfach schoen!!
Am 2. Tag gings dann Richtung der Torres und auf zu einer Wanderung. Es hat schon ein bissal was von unseren Bergen, aber man stelle sich vor: wir befinden uns auf ca 500 m Meereshoehe, alles ist gruen und blueht noch immer grossteils (es ist vergleichbar mit Ende August bei uns) und gleich daneben quasi die Berge mit Schnee bzw Gletscher. Unvorstellbar!! Ich haette da ewig weiter wandern koennen ....... vielleicht komm ich ja irgendwann nochmal hier her - quien sabe?
Das Wetter meinte es wieder gut mit uns, wir wanderten im T-Shirt und Ramon und ich gingen in einem schwarzen See schwimmen - ich schaetze mal, ca 15 Grad ;-) aber schoeoeoen!!
Abends wieder Lamm und die Reste von allem ess- und trinkbarem.
Urploetzlich kuehlte es dann ab und heute nacht war es relativ kuehl. Ich schlief im Vliesi und zugedeckt mit allem, was ich mit hatte. Sturm, Regen und wieder von vorne. Morgens um 4:30 wars dann vorbei mit Schlafen .... es prasselte nur so runter und im Nu war der Wind wieder da und ich dachte, ich fliege nun wirklich weg. Doch das (ausgeborgte) Zelt hielt super stand und dicht und mitsamt mir und meiner (auch ausgeborgten) Martratze haette der Wind sich schwer getan ;-)) Am Vorabend hatten wir noch einen "Ueberall" von einem Turibus, die hatten sich mit all ihren Zelten breit gemacht rund um uns und hatten ab morgens so um 7:30 schon eine Fetzengaudi - gerade als ich wieder einschlafen konnte, grrr...
Naja, Fruehstueck, zusammenpacken usw ..... und so gegen 11 h gings dann - leider - wieder zurueck in die Zivilisation! Es war supersuperschoen!!!
Inzwischen bin ich auch erkaeltet - mein Hals schmerzt a bissal, Husten .... aber das macht alles nix!!
In Punta Arenas angekommen hiess es frisch machen, Waesche abgeben zum Waschen und zo Zeug halt und dann auf - Beine vertreten. Beim Essen fanden uns dann auch Lilli und Ramon und es wurde wieder ein gemuetlicher Abend - allerdings ein kurzer, wir waren alle ziemlich muede von diesen schoenen Tagen.

Morgen gehts ab zu den Pinguinen - hoffentlich bleibt das Wetter. Momentan ist es auch hier in Punta Arenas schoen, nicht so kalt wie vor ein paar Tagen ..... vamos a ver.
Und uebermorgen gehts auf nach Feuerland ....

Jetzt freue ich mich auf ein kuscheliges warmes Bett, ohne Wind und Regen ueber mir ....
Ich habe "gehoert" zuhause gibts auch schon viel Sonne und es ist nicht gerade kalt - freut mich fuer euch. Bis dann, alles Liebe ....

Samstag, 9. Februar 2008

Es ist kalt ;-(

Gut geschlafen in einem kuscheligen Bett mit unzaehligen Decken - es ist ganz schon kuehl hier. Im Moment regnet nur wenig, aber ich habe gestern abend noch von zwei Aussi-Maedls gehoert, dass es im Nationalpark wunderschoen aber zur Zeit so windig ist, dass es die Zelte fast weg weht! Na da bin ich gespannt, wie es uns ergehen wird!
Gleich gehts nun auf in den Torre del Paine - einen der Hoehepunkte dieser Reise .....
Also bis dann - spaetestens wieder am 12.2., da werden wir wieder hier in Punta Arenas sein.

Santiago y Punta Arenas, mas o menos el fin del mundo

Santiago: el miércoles nos encontramos en la ciudad para visitar unas excursiones interesantes en la casa de "Bella Artes". Después paseamos por Santiago para ver las diferencias. Santiago es una ciudad grande me gustaron solo unas partes. Entonces tuvimos mucha hambre, por eso buscamos un restaurante típico, comimos unas especialidades como chacarera (pan con filete, tomate, avo, huevos fritos), bebimos chop (cerveza de grifo) y helado - hmmm. Quizás fue desmásiado porqué Moctezuma me visitó un poco.

Tarde regresé al hostal después de una pequeña visita al mercado artesanal.
El jueves llevé mi mochilla al hotel de la familia Schrammel porqué queríamos tomar el tourbus para descubrir la ciudad en esta posibilidad. Fue super interesante. Nos bajamos en Bellavista, es un colina sobre la ciudad con una vista grandiosa. La virgen guarda la ciudad en este patio.

Por la noche tuvimos que ir al aeropuerto para ir a Punta Arenas, llegamos a las 3 (!!) de la madrugarda, totalmente cansados.

Después recibimos nuestro coche de alquiler y fuímos a ver la salida del sol a Río Verde y para hacer un picnic. Estaba lloviendo y hacía menos de 10 grados. A las 11 regresamos a Punta Arenas a nuestros hoteles y dormimos un poco. Entonces paseamos en el centro para ver, para visitar un museo de la región. Donde se muestra mucha historia de los indigenas, como los conquistadores en ese entonces los exterminaron, como en muchos países en el mundo. Interesante, pero me sentí mal.

Punta Arenas está situado en la "calle de Magallan" más o menos en el fin del mundo.
Hoy empezamos a hacer camping, ojalá no llueva mucho.

Dos están enfermos quizás hoy se sientan mejor porqué dormiremos en las tiendas las noches que vendrán.

Punta Arenas

Der Bummel in der city dauerte lange! Unterwegs traf ich auf die inzwischen auch wieder ausgeschlafenen Schrammls und wir bummelten gemeinsam weiter, besuchten ein nationales Museum und hatten ploetzlich wieder Hunger. Hier kam auch Ramon kurz dazu um uns zu interviewen, was wir fuer die naechsten vier Camp-Tage an Essen einkaufen wollten. Das Wetter hielt heut nachmittag nix von Bestaendigkeit - einmal Regentropfen, dann wieder trocken, dann wieder Regenschauer. Bin gespannt, was die naechsten Tage bringen.
Kurzer Abstecher zum Hafen, an der Magellanstrasse - sieht auch nicht anders aus als wo anders auf der Welt. Nun bin ich im Hostal, hab Glueck, dass ein PC frei is - daher noch diese kurze Nachricht. Er schaut zwar superneu aus, aber auch hier klappt leider das Foto reinspielen nicht. Sorry ... muss euch wieder vertroesten.
Weil ich muss heut zu meinem Schoenheitsschlaf kommen .... gestern war ja nix damit. Damit die Wandertage im Torre auch gelungen werden. Daher kann ich nicht rausfinden, woran es liegt, sondern muss mich in mein - diesmal - superangenehmes Bettchen schmeissen.
Uebrigens sind unsere beiden Reisefuehrer, Ramon und Lilli, im Moment mehr oder weniger krank - hoffentlich halten wir anderen durch.

Freitag, 8. Februar 2008

Santiago Abschied - und ab Richtung Feuerland

Das Eis war dann vielleicht doch etwas zuviel, weil Moctezuma gibts ja hier ned, oda? Jedenfalls brauchten wir alle etwas oefter das stille Oertchen .... s wird scho ....

Der Citybustourtag war super!! Ich brachte am Morgen meinen Rucksack zu den Schrammels ins Hotel zum aufbewahren bis abends und dann gings los. Wir suchten die Station in der Naehe, nicht zu finden (spaeter kamen wir drauf, dass der Bus diese grad gar ned anfaehrt, keine weiss wieso). Das mit den Strassenplaenen hier ist sowieso eine eigene Geschichte.

Apropos, der naechste Bericht kommt auch wieder in spanisch .... keine Bange!

Also, Citytourbus - genial, 2 Std. durch die Stadt, hop und drop - wir hatten
ja schon vieles sowieso gesehen und fuhren also mal, wie ueblich, eine komplette Runde. Dann kriegten wir Hunger und mussten den Bus kurz verlassen. Spaeter stiegen wir im Stadtteil Bellavista aus (angeblich einer der "gefaehrlicheren" in Santiago) um den Aussichts- (und Handymasten-) berg zu erklimmen. Noe, nicht zu fuss - viel zu heiss (so von 11 bis ca 17 h hat es knapp 30 Grad, morgens und abends ist es kuehler). Wir fuhren also mit so ner Art Zahnradbahn rauf und oben gibts eine Seilbahn - toll wegen der Aussicht! Und, die Anden sind schneebedeckt!!!!! Stell sich einer das vor!! Santiago liegt ja nicht recht hoch, ich glaube, so ca 500 m und vor den Fenstern am Stadtrand gibts schneebedeckte Berge!
Da oben, am Bellavista gibts auch eines (von angeblich nur 2) Schwimmbaedern
von Santiago. Leider hatten wir an diesem Tag unser Badezeug nicht dabei - Neid Neid Neid .....
Die letzte Station unserer Tour waere eine Weinverkostung gewesen (inkludiert). Doch die Tussi dort wollte uns nicht - nach nur einem kleinen Schlueckchen eines leckeren Rotweines liess sie uns glatt stehn (vielleicht weil wir nix kaufen wollten?)

Dann gings zurueck zum Hotel, duschen und gemuetlich ab zum Flughafen. Unser Flieger ging kurz vor Mitternacht, um 3 h morgens kamen wir, ziemlich unausgeschlafen, in Punta Arenas (also schon an der Magellanstrasse) an. Und - welch Ueberraschung, Ramon hatte es eh schon angekuendigt - unser Auto war nicht da!! Also warten, Kaffee trinken, munter werden, so gut es ging .....
So gegen 4:30 h kam dann unser Pathfinder und nach 5:00 h gings ab, Richtu
ng Rio Verde. Wir wollten dort am Wasser picknicken. Wasser heisst, einer der verkluefteten so Art Fjorde, die da vom Pazifik reinfliessen. Ramons Bruder hatte uns mit Nahrung versorgt ... Leider kam mit dem Wasser neben uns auch das Wasser von oben, es regnete. Es ist zwar nicht sehr kalt, schaetzungsweise unter 10 Grad (plus), aber verglichen mit Santiago ;-(
Picknick fiel nicht aus, wir waren ja hungrig, es wurde halt etwas abgekuerzt. Der Weg dorthin ist ca 60 km, davon sind 50 km Schotterstrasse und Pampa. Wir sahen neben der Strasse scharenweise Kuehe, Pferde, Schafe, Emus, Stinktiere (!!) und x totgefahrene Kaninchen (obwohl und auf der ganzen Strecke kein einziges Auto entgegen kam!?) ...... und neben\im Wasser Gaense, Schwaene mit schwarzem Kopf (die gibts nur in Chile!) ..... Superschoen!!! Allerdings waren wir hundemuede und pennten zwischendurch auch immer wieder ein. Ramon und Wolfi wechselten sich mit Fahren ab, die Ladys im Fond pennten.

Am Rueckweg nach Punta Arenas sahen wir Pinguine, die uns relativ in Ufernaehe begleiteten. Ramon meinte, es wuerde weiter regnen und damit beschlossen wir, die Pinguine muessen noch etwas auf uns warten - spaeter!

Also ins Hostal bzw in die Hotels und erst mal ausruhen. Ich hatte Glueck, Alejandro hatte schon ein Bettchen fuer mich und ich konnte weiter schlafen. So um 13 h war ich dann etwas munterer und machte mich auf den Weg, Punta Arenas zu erobern. Dick vermummt und mit meiner super Regen-Vlisgefuetterten-Jacke (im Moment is sie noch warm genug) .... mal schaun, wies im Park wird.


Morgen frueh gehts ja Richtung Torre de Paine - campen und trecken ..... ich bin soooo gespannt - auf die Landschaft natuerlich. Und auf mein Zelt und ueberhaupt ....
Keine Ahnung, wies dort mit Internet und vor allem mit meinen Moeglichkeiten aussieht .... obs also einen blog geben wird. Wenn nicht, dann gibts spaetestens am 11.2. wieder einen, weil da sind wir wieder hier in PA, bevor wir dann nach Feuerland aufbrechen.
Also, bis dann ..... jetz koennts ihr mir Sonne schicken, hihihi

Achja:
- Das geplante Curasco bei Ramons Eltern fiel uebrigens aus, weil Ramons Mutter krank war. Wir werden also irgendwo unterwegs noch eines kosten muessen.
- Hab ich schon berichtet von den Backpackers mit Lapi? waer zu ueberlegen fuers naexte Mal ...
- Mein 2. Zimmer im Hostal in Santiago hatte uebrigens einen Haengefussboden! Als ich am Montag ankam dachte ich so, weil ich muede bin. Doch spaeter hing er immer noch auf der Seite zur Tuere, dass man das Gefuehl hatte, man gehts richtig abwaerts. Und als es einmal im
Etagen-Bad eine kleine Ueberschwemmung gab, hatte ich Angst, das Wasser kommt bei meiner Tuere herein. Beim Balkon konnte es ja nicht rauslaufen, weil aufwaerts geht das auch hier in Chile nicht. Bei meinem letzten Fruehstueck dort hab ich sie noch geschockt, als ich es wagte, zu den beiden ziemlich trockenen Toast eine Avocado (eine mitgebrachte) zu verspeisen .... sonst war aber alles bestens!